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Batteriepass – digitale Informationen für den Batterie-Lebenszyklus

Der digitale Batteriepass ist ein Instrument der EU-Batterieverordnung für bestimmte Batteriekategorien. Er soll Informationen zu einer konkreten Batterie digital zugänglich machen und damit Transparenz entlang ihres Lebenszyklus verbessern.

Hinweis: Der Batteriepass befindet sich noch in der Einführung. Die hier dargestellten Informationen basieren auf dem Stand der EU-Batterieverordnung 2023/1542. Aktuelle Umsetzungsdetails sollten anhand der jeweils gültigen Rechtslage geprüft werden.

Für welche Batterien ist der Batteriepass vorgesehen?

Nach der EU-Batterieverordnung ist der digitale Batteriepass insbesondere vorgesehen für:

Wie wird der Batteriepass erreichbar?

Der Batteriepass soll über einen QR-Code mit einer eindeutigen Kennung erreichbar sein. Welche Informationen für welche Nutzer zugänglich sind, richtet sich nach den Vorgaben der Verordnung und ihren Durchführungs- oder delegierten Rechtsakten.

QR-Code auf der Batterie
Physisch auf der Batterie angebrachter Code, der zu einer digitalen Informationsplattform führt.
Eindeutige Batteriekennung
Eine eindeutige ID, die die Batterie identifiziert und mit den Passdaten verknüpft ist.

Welche Informationen können enthalten sein?

  • Batteriemodell und Hersteller
  • Technische Produktinformationen (Kapazität, Spannung, Zellchemie)
  • Materialinformationen (Roh- und Werkstoffe)
  • Herkunftsinformationen zu kritischen Rohstoffen
  • Kohlenstoff-Fußabdruck
  • Lebenszyklusinformationen
  • Informationen zum State of Health (Gesundheitszustand)
  • Recyclingfähigkeit und -informationen
  • Weitere nach der Verordnung vorgeschriebene Daten

Die genauen Datenfelder sind in der EU-Batterieverordnung und zugehörigen delegierten Rechtsakten festgelegt. Die Liste ist nicht abschließend und kann sich noch präzisieren.

Batteriepass und Second-Life

Dieser Bereich ist besonders relevant: Wenn eine Batterie wiederverwendet, aufgearbeitet, umgenutzt oder in einer neuen Anwendung eingesetzt wird, gewinnen vollständige und nachvollziehbare Informationen über den bisherigen Lebenszyklus erheblich an Bedeutung.

Daten können die technische Bewertung unterstützen.

Nachvollziehbare Informationen zu Batterie und Lebenszyklus können die Bewertung möglicher Second-Life-Optionen erleichtern. Ob Daten wie Zustandswerte oder Nutzungsverläufe verfügbar sind, richtet sich nach den jeweils vorgeschriebenen Datenfeldern und der konkreten Batterie.

Vom Pass zum konkreten Batterieposten

Ein Batteriepass ersetzt nicht die Bewertung des tatsächlichen Bestands. Für die operative Einordnung können unter anderem Zustand, Menge, Standort und verfügbare Unterlagen relevant sein:

Bestand erfassen & bewerten
Eine technische und wirtschaftliche Prüfung kann unabhängig davon erfolgen, ob ein Batteriepass vorliegt.
Second-Life prüfen
Bei geeigneten Beständen kann anhand des tatsächlichen Zustands geprüft werden, ob Ankauf oder Second-Life in Betracht kommt.
Rücknahme & Verwertung
Mögliche Abholung, Transport, Lagerung und Übergabe zur Verwertung werden projektbezogen mit geeigneten Partnern abgestimmt.
Batteriebestand prüfen

Häufige Fragen zum Batteriepass

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Bestand prüfen, Second-Life oder Verwertung starten

Für Ihren Bestand prüfen wir projektbezogen, welche weiteren Wege aufgrund von Zustand und verfügbaren Informationen in Betracht kommen. Dies ist keine Beratung zur Batteriepass-Compliance.

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