Lithium-Ionen und LiPo
Geräte-, Werkzeug-, E-Bike- und Industrieakkus als Zellen, Module oder Packs.
Für Unternehmen, Hersteller, Installateure und Handel: Rücknahme, Transportabstimmung und dokumentierter Verwertungsweg für gewerbliche Batteriebestände.
Gewerbe · Industrie · Hersteller · Handel
Wir prüfen die Annahme anhand von Batterietyp, Bauform, Zustand, Menge, Standort und gewünschtem Folgeweg.
Anfrage starten: Materialstrom mit Eckdaten und Fotos melden ↓
Eine Anfrage kann einen ausgebauten PV-Speicher, mehrere Paletten mit Geräteakkus, Rückläufer aus Filialen oder einen wiederkehrenden Produktionsstrom betreffen. Entscheidend sind nicht allein Kilogramm oder Stückzahl: Bauform, Chemie, Sortierung, Restenergie und der sichtbare Zustand beeinflussen die sichere Einordnung.
Für mehrere Standorte können Angaben gebündelt werden. Teilen Sie mit, wo Material lagert, wie Zufahrt und Verladung aussehen und ob Stapler, Rampe oder Personal vor Ort vorhanden sind. So lässt sich prüfen, ob Einzelabholung, Sammelkonzept oder ein wiederkehrender Ablauf passt.

Die Liste beschreibt typische gewerbliche Anfragen, keine pauschale Annahmezusage. Typenschild, Fotos und Zustandsangaben ermöglichen die Einordnung des Einzelfalls.
Geräte-, Werkzeug-, E-Bike- und Industrieakkus als Zellen, Module oder Packs.
PV- und Heimspeicher, stationäre Anlagen sowie Fahrzeuge und mobile Anwendungen.
Hochvolt-Batterien aus Fahrzeugen, Industrie und gewerblichen Speichern.
Lithium-Systeme sowie Blei-Gel- und VRLA-Batterien aus USV-Anlagen.
Container, Racks, Module und Systeme von kleineren Anlagen bis zu Großspeichern.
Sortierte Chargen, Ausschuss, Retouren und Batterien mit ungeprüftem Zustand.
Unauffällige, sortierte Einheiten und schwere Module benötigen unterschiedliche Sicherungen. Pole, Anschlüsse und bewegliche Teile müssen gegen Kurzschluss und Verrutschen geschützt werden. Abmessungen, Gewicht und Hebepunkte gehören daher in die Anfrage.
Verformung, Flüssigkeitsaustritt, ungewöhnliche Erwärmung, Rauch, Geruch, Wasser-, Unfall- oder Brandschäden sind sicherheitsrelevante Informationen. Solche Einheiten nicht öffnen, zerlegen oder eigenständig versenden. Den Zustand und Veränderungen bitte vor jeder Abholung melden; Verpackung und Übergabe werden fallbezogen abgestimmt.
Geeignete Sammel-, Transport- oder Spezialbehälter können nach Prüfung betrachtet werden. Vorhandene Behälter sollten mit Foto, Innenmaßen und Information zum Verschluss beschrieben werden.
Zustand und Behälter abstimmen
Bei werthaltigen, nachvollziehbar beschriebenen und geeigneten Materialströmen kann eine Weiterverwendung oder ein Ankauf geprüft werden. Dabei zählen unter anderem Chemie, Alter, Restenergie, Stückzahl, Sortenreinheit, Nachvollziehbarkeit und Logistik. Eine Vergütung ist keine Zusage und wird erst für den konkreten Bestand bewertet.
Bei beschädigten, unsortierten, kritisch auffälligen oder logistisch aufwendigen Beständen kann eine kostenpflichtige Entsorgung beziehungsweise Kostenbeteiligung notwendig sein. Verpackung, Transport, Behandlung und gewünschte Unterlagen werden transparent im Rahmen der individuellen Prüfung betrachtet. Feste Preise oder pauschale Fristen werden nicht versprochen.
Typ, Menge, Standort und Ansprechpartner per E-Mail mitteilen.
Typenschild, Fotos, Schäden und bisherige Ereignisse ergänzen.
Annahme, Verpackung, Logistik und gewünschte Leistung fallbezogen abstimmen.
Zugänge, Ladehilfen, Behälter und Kontakt am Standort koordinieren.
Abholung und Begleitinformationen nach dem vereinbarten Prozess organisieren.
Weiteren Weg dokumentieren und vereinbarte Unterlagen bereitstellen.

Nach der Übergabe wird der vereinbarte Folgeweg dem Batteriesystem und seinem Zustand entsprechend eingeordnet. Je nach Auftrag kann dies die Prüfung einer Weiterverwendung, die Komponentenverwertung oder die stoffliche Verwertung umfassen. Übergabe-, Übernahme-, Wiege- oder Verwertungsnachweise werden soweit vereinbart und für den konkreten Prozess verfügbar bereitgestellt. Für Audits helfen eine eindeutige Materialbeschreibung, interne Chargenkennzeichnung und die Ablage der abgestimmten Unterlagen.
Wir prüfen Lithium-Ionen-, LFP-, NMC-, NCA- und LiPo-Batterien, Hochvolt-Packs, Speicher, USV-Systeme sowie weitere gewerbliche Materialströme. Chemie, Bauform und Zustand sind vor der Zusage einzeln abzustimmen.
Battecycle koordiniert Rücknahmeprozesse deutschlandweit ab dem jeweiligen Materialstandort. Zugänglichkeit, Ladehilfen, Menge und Sicherheitslage bestimmen den konkreten Transportweg.
Hilfreich sind Firma und Ansprechpartner, PLZ/Ort, Typenschilddaten, Stückzahl, Gesamtgewicht, Zustand, Fotos und Angaben zu Lagerung, Zufahrt und gewünschter Leistung.
Eine Vergütung kann nur nach Prüfung von Chemie, Restwert, Sortenreinheit, Menge, Zustand und Logistik betrachtet werden. Ist keine wirtschaftliche Weiterverwendung möglich, kann eine kostenpflichtige Entsorgung oder Kostenbeteiligung erforderlich sein.
Nein. Verpackungsbedarf, Gewicht, Abholort, Gefahrgutklassifizierung, Dokumentation und der tatsächliche Verwertungsweg beeinflussen die Kalkulation.
Auffällige oder beschädigte Einheiten sollten nicht ohne abgestimmtes Konzept mit unauffälligem Material vermischt werden. Melden Sie sichtbare Schäden, Wärme, Geruch, Leckage oder Brandereignisse vor jeder weiteren Bewegung.
Behälter und Sicherung werden passend zu Bauform, Masse, Polen, Restenergie und Zustand festgelegt. Für schwere Module sind zusätzlich Verlade- und Hebemöglichkeiten relevant.
Übergabe-, Wiege-, Übernahme- oder Verwertungsunterlagen werden auftragsbezogen abgestimmt. Welche Dokumente erforderlich und verfügbar sind, richtet sich nach Material, Leistung und beteiligten Partnern.
Nein. Batterien dürfen nicht für die Anfrage geöffnet oder zerlegt werden. Beschreiben Sie den Bestand und senden Sie Fotos; das weitere Vorgehen wird für den konkreten Fall abgestimmt.
Eine strukturierte Bestandsaufnahme reduziert Rückfragen vor der Abholung. Praktisch ist eine Liste je Lagerort: interne Kennung, Hersteller und Modell, sichtbare Chemie, Stückzahl, ungefähres Gewicht und Bauform. Bei Modulen und Racks ergänzen Sie Maße, Anzahl der Ebenen sowie erkennbare Anschlüsse. Lassen sich Einheiten nicht einzeln wiegen, reicht zunächst eine nachvollziehbare Schätzung mit Hinweis auf die Grundlage.
Trennen Sie in der Liste unauffällige, technisch ausgefallene, beschädigte und nicht identifizierte Einheiten. Vermischte Zustände oder gemischte Bauformen sollten als solche markiert werden. Das hilft bei der Abstimmung von Behältern und verhindert, dass ein einzelner auffälliger Akku im normalen Sammelstrom übersehen wird. Fotos mit einer internen Positionsnummer können Bestand und Bild eindeutig verbinden.
Vor der Übergabe sollte der Lagerplatz so gewählt sein, dass Wege, Türen und Verladezone erreichbar bleiben. Dokumentieren Sie, ob Material ebenerdig, in einem Keller, auf einem Dach, in einem Container oder in einem gesicherten Bereich liegt. Auch Zufahrtsbeschränkungen, Anmeldung beim Empfang, Sicherheitsunterweisung und Zeitfenster sind für die Planung relevant.
Benennen Sie einen verantwortlichen Ansprechpartner am Standort und eine Vertretung. Diese Personen müssen nicht selbst über die technische Bewertung entscheiden, sollten aber Zugang ermöglichen, Bestände zuordnen und Änderungen des Zustands weitergeben können. Interne Verantwortlichkeiten für Freigabe, Arbeitsschutz, Warenausgang und Dokumentenablage lassen sich vorab klar festlegen.
Hersteller, Händler, Servicebetriebe und Betreiber können regelmäßig Rückläufer, Austauschakkus oder Produktionsreste haben. Statt jeden Vorgang neu zu beschreiben, kann ein wiederkehrender Prozess mit festen Datenfeldern, Standortliste und klarer Trennung nach Zustand abgestimmt werden. Die tatsächlichen Mengen, Abholbedarfe und Behälter bleiben dabei variabel und werden jeweils anhand der gemeldeten Daten geprüft.
Bewährt sich intern eine Sammelmeldung, sollte sie mindestens Zeitraum, Standort, Anzahl, Gewichtsschätzung, neue Auffälligkeiten und vorhandene Verpackung erfassen. So bleiben Materialbewegungen nachvollziehbar, ohne eine unzulässige Vermischung zu fördern. Änderungen bei Batteriechemie, Bauform oder Lagerort sollten vor der nächsten Übergabe mitgeteilt werden.
Für die Dokumentation empfiehlt sich eine eindeutige Auftrags- oder Chargenreferenz, die in E-Mail, Bestandsliste und interner Ablage identisch verwendet wird. Dadurch lassen sich Übergabeinformationen und vereinbarte Nachweise später dem passenden Materialstrom zuordnen. Die konkrete Ausgestaltung richtet sich nach dem Unternehmen und dem vereinbarten Leistungsumfang.
Auch nicht identifizierte Systeme können gemeldet werden. Fotografieren Sie Kennzeichnungen, Anschlüsse, Gehäuse und Umgebung, ohne das System zu öffnen. Beschreiben Sie Herkunft und bekannten Einsatzbereich. Fehlen Daten vollständig, wird der weitere Weg erst nach einer vorsichtigen Einordnung abgestimmt.
Ob eine Übernahme mit Vergütung, kostenneutral oder gegen Kostenbeteiligung möglich ist, hängt vom konkreten Materialstrom ab. Feste Pauschalpreise gibt es nicht — jede Anfrage wird individuell geprüft.
Materialstrom mit Fotos melden und individuell prüfen lassen
Weiterführend: Defekte Batterien · Batterielogistik · Lithium-Recycling
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