LFP / LiFePO₄
Häufig in PV-Speichern, Gewerbespeichern, mobilen Arbeitsmaschinen und neueren Fahrzeuganwendungen. Der konkrete Verwertungsweg berücksichtigt Bauform, Ladezustand und Zustand der Module.
Für Unternehmen koordinieren wir das Recycling von Lithium-Batterien und Battery Packs — von der Bestandsprüfung über eine mögliche Second-Life-Einordnung bis zur Übergabe an geeignete Recyclingpartner. Abholung, Verwertungsweg und Nachweise richten sich nach Material, Zustand und Auftrag.
Batterierecycling beginnt mit der eindeutigen Identifikation. Zellchemie, Bauform, Energieinhalt und Zustand bestimmen Vorbereitung, Behälter, Transport und geeignete Partneranlage. Battecycle koordiniert B2B-Materialströme aus Industrie, Handel, Energie, Mobilität, Service und Produktion.
Häufig in PV-Speichern, Gewerbespeichern, mobilen Arbeitsmaschinen und neueren Fahrzeuganwendungen. Der konkrete Verwertungsweg berücksichtigt Bauform, Ladezustand und Zustand der Module.
Hochenergiechemien aus Elektrofahrzeugen, Werkzeugen, Industrie- und Speichersystemen. Nickel, Kobalt, Kupfer und weitere Fraktionen können für spezialisierte Recyclingprozesse relevant sein.
Pouch-Zellen und kompakte Akkupacks aus Geräten, Drohnen, Entwicklung, Produktion und Service. Aufgeblähte oder mechanisch auffällige Einheiten benötigen eine gesonderte Einordnung.
Komplette Systeme, Racks und einzelne Module werden anhand von Hersteller, Modell, Zellchemie, Energiemenge, Ausbauzustand und Standort geplant.
Bestände aus Handel, Werkstatt, Vermietung und Flottenbetrieb — von einzelnen Packs bis zu regelmäßigen Rückläufern und Hochvolt-Systemen.
Fehlchargen, Muster, Zellen, Module und Packs aus Fertigung oder Entwicklung. Eine eindeutige Kennzeichnung und getrennte Erfassung erleichtert die Zuordnung.

Für die Erstbewertung benötigen wir Standort, Ansprechpartner, Batterieart, Hersteller, Modell, Stückzahl oder Gewicht und den bekannten Zustand. Fotos der Gesamtansicht, Anschlüsse, Verpackung und Typenschilder helfen, Rückfragen zu vermeiden. Bei ausgebauten Speichern sind Informationen zur Zugänglichkeit, Etage, Verladung und vorhandenen Hebemitteln wichtig.
Eine Abholung wird bundesweit projektbezogen geprüft und koordiniert. Dabei wird geklärt, ob vorhandene Verpackungen geeignet sind oder Behälter benötigt werden. Batterien bitte nicht eigenständig öffnen, zerlegen oder improvisiert für den Versand verpacken.
Ein technisch ausgefallener Akku ist nicht automatisch transportkritisch. Sichtbare Verformung, Flüssigkeitsaustritt, Hitze- oder Brandspuren, Unfallschäden und ungewöhnliche Erwärmung verändern jedoch die Planung. Solche Merkmale müssen vor Terminvereinbarung vollständig mitgeteilt werden.
Erst nach Einordnung werden Verpackungsart, Kennzeichnung, Beförderungsweg und Übergabe festgelegt. Für Details zu auffälligen Systemen finden Sie eine eigene Seite zum Entsorgen defekter Lithium-Batterien.

Ein Batteriesystem besteht nicht nur aus aktiven Zellmaterialien. Gehäuse aus Stahl oder Aluminium, Kupferleitungen, Kabel, Steckverbinder, Kunststoffe, Leistungselektronik, Kühlkomponenten und das Batteriemanagementsystem gehören ebenfalls zum Materialstrom. Vor der eigentlichen stofflichen Behandlung müssen System, Module und Zellen deshalb identifiziert und für den vorgesehenen Prozess vorbereitet werden.
Je nach Anlage werden Bestandteile zunächst demontiert oder mechanisch aufbereitet. Dabei entstehen getrennte Metall-, Kunststoff- und Zellmaterialfraktionen. Aus dem zerkleinerten Zellmaterial kann eine metallhaltige Zwischenfraktion entstehen, die häufig als „Black Mass“ bezeichnet wird. Deren weitere Behandlung richtet sich nach Zusammensetzung und Prozess der jeweiligen Partneranlage.
Hydrometallurgische Verfahren lösen ausgewählte Metalle über chemische Prozessschritte aus vorbehandeltem Material. Thermische oder pyrometallurgische Verfahren arbeiten mit hohen Temperaturen und führen bestimmte Metalle in verwertbare Legierungen oder Zwischenprodukte über. In der Praxis können mechanische, thermische und nasschemische Schritte miteinander kombiniert werden.
Welche Rückgewinnung technisch möglich ist, unterscheidet sich nach Zellchemie und Anlage. NMC- und NCA-Material enthält andere wertbestimmende Bestandteile als LFP. Deshalb versprechen wir keine pauschale Rückgewinnungsquote für jeden Auftrag, sondern ordnen den Bestand einem geeigneten und nachvollziehbaren Verwertungsweg zu.

Serienrückläufer, Garantie- und RMA-Fälle, Rückrufe sowie Produktionsausschuss benötigen klar definierte Annahmekriterien, wiederholbare Abläufe und vereinbarte Dokumentation. Regelmäßige Materialströme können als Rücknahmeprozess strukturiert werden.
Beim Austausch von PV-, Gewerbe- oder Großspeichern müssen Ausbau, Zwischenlagerung, Zugänglichkeit und Abholung aufeinander abgestimmt werden. Typenschilder, Systemlisten und Standortfotos bilden die Grundlage der Planung.
Gemischte Rückläufer aus Kundenservice, Reparatur, Flotte oder Vermietung lassen sich über Sammel- und Abholkonzepte bündeln. Auffällige Einheiten müssen dabei getrennt erkannt und vor der Übergabe gemeldet werden.
Bei allen Zielgruppen bleibt der Grundablauf gleich: Bestand beschreiben, Zustand einordnen, Übergabe und Logistik planen, Wareneingang dokumentieren und den vereinbarten Verwertungsweg umsetzen. Unterschiede ergeben sich aus Menge, Wiederholungsrate, Batterietyp, Standortstruktur und Nachweisanforderungen. Für Bestände mit möglichem Restwert kann ergänzend eine individuelle Ankaufprüfung für Lithium-Batterien angefragt werden.
Lithium-Ionen-Batterien enthalten wertvolle und kritische Rohstoffe, die je nach Recyclingverfahren zurückgewonnen und erneut eingesetzt werden können. Die stoffliche Verarbeitung erfolgt über geeignete Verwertungs- und Recyclingpartner.
Kann je nach Recyclingverfahren zurückgewonnen und erneut in der Zellproduktion eingesetzt werden.
Kritischer Rohstoff in NMC- und NCA-Zellen. Recycling kann den Kreislauf schließen und Importabhängigkeit reduzieren.
Bestandteil moderner Hochenergiezellen (NMC, NCA). Eine Rückgewinnung ist je nach Verfahren wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll.
Schlüsselmaterial in LMO- und NMC-Zellen. Stoffliche Verwertung als Teil des geschlossenen Batteriekreislaufs.
Nicht jede ausgediente Batterie muss direkt recycelt werden. Wir prüfen zuerst, ob eine weitere Nutzung wirtschaftlich und technisch möglich ist.
Prüfen vor dem Recyceln — jede nutzbare Kapazität ist erhaltener Wert.
Stoffliche Verwertung als letzter Kreislaufschritt — über geeignete Recyclingpartner, mit vereinbarten Nachweisen.
Für beendete Pilotprojekte: Second-Life-Restmodule geordnet abwickeln.
Den Vergleich für Speicherwechsel, Überbestände und gesperrte Chargen finden Sie unter Second Life oder Batterierecycling.
Die im jeweiligen Prozess vereinbarten Übergaben und Nachweise werden dokumentiert. Welche Unterlagen benötigt werden, hängt von Rolle, Materialstrom und Rechtsrahmen ab.
Das Batterierecht-Durchführungsgesetz (BattDG) und die EU-Batterieverordnung enthalten Anforderungen an Rücknahme, Verwertung und Nachweise. Der konkrete Verwertungsweg wird für den jeweiligen Materialstrom abgestimmt.
Compliance-InfosTeilen Sie uns Typ, Menge, Zustand und Standort mit. Wir prüfen Recycling, mögliche Second-Life-Eignung sowie die passende Abholung und Dokumentation.
Nur für Unternehmen, Hersteller und Händler.
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